Der Internationale Sportgerichtshof CAS weist Protest von Metalist Charkow ab

Posted on 17. August 2013Comments Off on Der Internationale Sportgerichtshof CAS weist Protest von Metalist Charkow ab
Der Internationalen Sportgerichtshof CAS
dpa

Der ursprüngliche Playoff-Gegner vom FC Schalke 04 Metalist Charkow ist mit seinem Protest vom Internationalen Sportgerichtshof CAS gescheitert. Der ukrainische Vizemeister wollte sich gegen den Ausschluss aus den UEFA Europapokal-Wettbewerben wehren. Damit ist sicher, dass Schalke in den Champions-League-Playoffs auf Saloniki trifft.

Der FC Schalke o4 wird ab kommenden Mittwoch in den Champions League-Playoffs definitiv auf PAOK Saliniki aus Griechenland treffen. Der internationale Gerichtshof CAS hat am Freitag den Protest von Metalist Charkow abgewiesen und damit die Entscheidung der UEFA den ukrainischen Verein aus sämtlichen Europapokal-Wettbewerben auszuschließen bestätigt.

Metalist steht unter Verdacht der indirekten oder direkten Manipulation von Spielen in der ukrainischen Premyer Liga, der Klub wurde vom ukrainischen Verband bereits für fünf Jahre gesperrt. Hintergrund ist die Verwicklung des Metalist-Sportdirektors Jewgeni Krasnikow in einen Manipulationsskandal im Jahr 2008. Angeblich wurde damals ein Punktspiel in der Ukraine gegen Karpaty Lwiw manipuliert worden.

Charkow war dem FC Schalke am 9. August zugelost worden. Stattdessen trifft der Bundesligist am kommenden Mittwoch nun auf PAOK Saloniki, das Rückspiel findet am 27. August in Thessaloniki statt. Der griechische Club wurde von der UEFA als Nachrücker festgelegt. Saloniki war in der dritten Qualifikationsrunde gegen Charkow nach einer 0:2-Niederlage im Hinspiel und einem 1:1 im Rückspiel gescheitert.