Cristiano Ronaldo ist Weltfußballer des Jahres 2014

Posted on 13. January 2015Comments Off on Cristiano Ronaldo ist Weltfußballer des Jahres 2014

Der Portugiese Cristiano Ronaldo sicherte sich gestern Abend zum Dritten Mal in seiner Karriere die Auszeichnung zum Weltfußballer des Jahres gewählt. Der 29-jährige Stürmer-Star von Real Madrid setzte sich dabei gegen seinen Dauerrivalen Lionel Messi und Weltmeister Manuel Neuer vom FC Bayern München durch.

Der neue und alte Weltfußballer heißt Cristiano Ronaldo. CR7 setzte sich mit knapp 38 Prozent der Stimmen gegen Lionel Messi (16 Prozent) und Manuel Neuer (15 Prozent) durch. Neuer zeigte sich nach der Veranstaltung in Zürich als fairer Verlierer:

Er hat Spiele alleine entschieden, über seine Tore brauchen wir nicht zu sprechen. Er ist ein Weltklasse-Fußballer – und das weiß jeder von uns. Für mich ist das ein toller Erfolg. Ich war ganz entspannt. Ich hatte auch keine Rede vorbereitet. Cristiano Ronaldo und Lionel Messi sind Weltmarken, ich habe ein fantastisches Jahr 2014 erlebt

All die Fürsprache der versammelten Fußball-Prominenz hatten Manuel Neuer nichts genutzt. Bereits im Vorfeld der Ehrung wurde darüber spekuliert ob Neuer als Torwart überhaupt eine realistische Chance gegen einen Feldspieler und dazu noch gegen zwei Weltmarken wie Messi und Ronaldo hat. Mit Blick auf die nackten Zahlen ist diese Frage eindeutig mit nein zu beantworten.

Vielen Fans und Experten geben vor allem dem Wahlmodus die Schuld an diesem Ergebnis. Abgestimmt wurde von den Kapitänen, Nationaltrainern und Journalisten auf der ganzen Welt. Unter den 209 Mitgliedsverbänden der FIFA zählten Neuers überragende Leistungen auf dem Weg zum WM-Titel anscheinend weniger als Ronaldos starke Leistung in der Champions League und Primera Division.

Franz Beckenerbauer brachte es nach der Veranstaltung mit seinem Kommentar zu der Wahl auf den Punkt:

Es war fast zu erwarten. Die Torhüter haben nun einmal einen schweren Stand. Die Leute lieben die Tricks von Ronaldo und Messi mehr. Sie sehen lieber das Toreschießen als das Toreverhindern. Natürlich ist das ungerecht. Ronaldo ist bei der WM früh ausgeschieden, aber scheinbar wird das Spektakuläre eher anerkannt als das Sachliche