Schwere Aufgabe für die Werkself gegen Atletico Madrid

Posted on 14. February 2015Comments Off on Schwere Aufgabe für die Werkself gegen Atletico Madrid

Vier deutsche Teams im Achtelfinale der UEFA Champions League. Während der FC Bayern München schon am 17. Februar auswärts gegen Schachtar Donezk spielt, muss sich das Team von Roger Schmidt bis zum 25. Februar gedulden. Erst dann tritt die Werks-Elf aus Leverkusen gegen den amtierenden spanischen Meister Atletico Madrid an.

Auf dem Papier ist Atletico Madrid der klare Favorit. Während Leverkusen noch keinen einzigen Titel gewinnen konnte (aber immer knapp davor war), ist Atletico der amtierende spanische Meister und auch Champions League-Sieger der Herzen. Schlussendlich führte man im letztjährigen Finale gegen Stadtrivalen Real Madrid bis zur gefühlten 95 Minute 1:0. Doch Vergangenheit ist und bleibt Vergangenheit; jetzt zählt die Gegenwart!

Erfolgt die Wende mit Roger Schmidt?

Bayer Leverkusen – in Fachkreisen auch “Vize-Kusen” genannt – war schon immer ein Garant dafür, starke Spiele abzuliefern, weit zu kommen und am Ende dann doch zu verlieren. Ob sich dieser Weg unter Roger Schmidt ändern wird? Leverkusen erreichte das Achtelfinale als Gruppenzweiter hinter AS Monaco. Mit drei Siegen, zwei Niederlagen und einem Remis war es dem deutschen Team möglich, dass es mit 10 Punkten und einem Torverhältnis von 7:4 in das Achtelfinale aufzusteigen.

Nach einer unglücklichen 1:0 Niederlage zu Beginn der Saison gegen den AS Monaco, feierten die Deutschen einen ungefährdeten 3:1 Heimsieg gegen Benfica Lissabon. Es folgten zwei weitere Siege gegen Zenit St. Petersburg (2:0 und 2:1), bevor die Elf aus Leverkusen – wieder unglücklich 1:0 auswärts gegen den AS Monaco verlor. In der letzten Begegnung der Gruppe C trennte sich Benfica und Leverkusen brüderlich mit 0:0. In der Meisterschaft liegt Leverkusen derzeit auf Platz 6 – einen Punkt hinter Borussia Mönchengladbach (Platz 5) und 6 Punkte vor TSG 1899 Hoffenheim (Platz 7). Ein internationaler Startplatz ist möglich!

Atletico Madrid will eine Wiederholung der letzten Saison

Während Leverkusen nicht um den Meisterteller mitspielt (der ist prinzipiell bereits für den FC Bayern München reserviert), sondern vielmehr hofft, nächstes Jahr am internationalen Parkett vertreten zu sein, liebäugelt Diego Simeone nach der spanischen Titelverteidigung. Atletico Madrid, das Team, welches im letzten Derby den Stadtrivalen Real Madrid 4:0 deklassierten, befindet sich derzeit auf Rang 3 der spanischen Meisterschaft.

Mit 50 Zählern befindet sich die Elf von Simeone drei Punkte hinter dem FC Barcelona (Platz 2) und vier Zähler hinter Real Madrid (Platz 1). Der Vorsprung auf das Verfolgerfeld beträgt bereits sechs Punkte. Es sieht im Endeffekt nach einer Wiederholung der letzten spanischen Saison aus. Die Frage ist nur, ob Atletico das zweite Mal hintereinander am Ende die Nase vorne haben wird.

Die Nase vorne – das war in der Gruppe A der Fall. Atletico hat sich ungefährdet mit 13 Zählern auf Platz 1 festgesetzt. Dies, wenngleich der Beginn der Gruppenphase alles andere als glücklich verlief. Schlussendlich verloren die Spanier gleich die erste Begegnung gegen Olympiakos Piräus mit 3:2. Nach einem Zittersieg gegen Juventus Turin (1:0), feierte das Team von Simeone gegen Malmö seine Wiedergeburt und fertigte die gegnerische Mannschaft mit 5:0 ab. Nach einem 2:0 Auswärtserfolg der Spanier gegen Malmö, gewann Atletico das nächste Heimspiel gegen Olympiakos mit 4:0, ehe man sich am letzten Spieltag mit einem 0:0 gegen Juventus Turin zufrieden gab.

Die Favoritenrolle ist klar zugeteilt

Atletico Madrid ist der klare Favorit (beste Quote für das Weiterkommen 1,40 beim Sportwettenanbieter Interwetten, mehr Infos hier). Auch wenn Leverkusen dafür bekannt ist, immer wieder über sich hinauszuwachsen und für Überraschungen zu sorgen, stehen die Zeichen schlecht. Diego Simeone will natürlich den Erfolg des letzten Jahres wiederholen und auch die Champions League gewinnen. Leverkusen hingegen wird wohl das Augenmerk auf die Meisterschaft setzen und versuchen, doch noch auf einen internationalen Startplatz zu kommen bzw. diesen bis zum Ende der Saison zu halten.

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