Champions League: Bayer Leverkusen scheidet nach Elferkrimi gegen Atletico Madrid aus

Posted on 18. March 2015Comments Off on Champions League: Bayer Leverkusen scheidet nach Elferkrimi gegen Atletico Madrid aus
Foto: Mick Baker / Flickr (CC BY 2.0)
Foto: Mick Baker / Flickr (CC BY 2.0)

Bittere Nachrichten für Bayer Leverkusen und die Bundesliga. Die Werkself ist nach einem dramatischen Elfmeterschießen mit 2:4 gegen Atletico Madrid aus der Champions League ausgeschieden und scheitert damit erneut im Achtelfinale der Königsklasse.

Bayer Leverkusen ist nach einem dramatischen Achtelfinal-Rückspiel in der UEFA Champions League im Elfmeterschießen mit 2:4 (0:1) gegen Atletico Madrid aus ausgeschieden. Insgesamt vier Mal stand die Werkself in den vergangenen fünf Jahren im CL-Achtelfinale und vier Mal war bereits in der ersten K.o.-Runde Schluss.

Mario Suarez erzielte in der 27. Minute den einzigen Treffer in der regulären Spielzeit für die Gastgeber und egalisierte damit die 0:1-Niederlage aus dem Hinspiel. Da beiden Teams danach kein Tor mehr gelang, auch nicht in der Nachspielzeit, ging die Partie ins Elfmeterschießen. Beide Teams zeigten sich zu Beginn nervös, für Atletico verschossen Raul Garcia und Koke, bei Bayer scheiterten Hakan Calhanoglu und Ömer Toprak. Den entscheidenden fünften Elfer für Leverkusen setzte Stefan Kießling über das Tor. Am Ende feierte Atletico einen 4:2-Erfolg und gewann das erste Elfmeterschießen im internationalen Wettbewerb überhaupt.

Trotz der Niederlage und dem Aus zeigte sich Bayer-Trainer Roger Schmidt mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden: “Es ist sicher einfacher, ein Elfmeterschießen im eigenen Stadion zu haben. Vielleicht haben die Pfiffe den einen oder anderen Spieler etwas verunsichert. Im Elfmeterschießen kann man aber verlieren. Dass wir dahin gekommen sind, das ist eine bemerkenswerte Leistung. Die Mannschaft hat einen großartigen Kampf geliefert. Es war ein sehr anstrengendes Spiel. Wir werden aus diesem negativen Erlebnis positive Schlüsse ziehen. Jetzt müssen wir die Köpfe frei bekommen. Das ist natürlich eine sauschwierige Aufgabe, jetzt nach 120 Minuten auf Schalke zu spielen.”