Champions League: Atletico Madrid wirft den FC Barcelona aus der Königsklasse raus

By | 14. April 2016

Mit einem 2:0-Erfolg im Viertelfinal-Rückspiel der UEFA Champions League hat Atletico Madrid den amtierenden Titelverteidiger FC Barcelona aus der Königsklasse geworfen. Held des Abends war der Antoine Griezmann der mit seinem Doppelpack maßgeblich an dem Erfolg beteiligt war.

Der Titel-Fluch in der UEFA Champions League hält weiter an. Auch der FC Barcelona wird es diese Saison nicht schaffen den Titel in der Königsklasse zu verteidigen. Die Katalanen müssten sich im Viertelfinal-Rückspiel mit 0:2 gegen Atletico Madrid geschlagen geben und sind damit etwas überraschend im rein spanischen Duell ausgeschieden.

Vor rd. 55.000 Zuschauern im ausverkauften Vincente Calderon köpfte Antoine Griezmann die Gastgeber in der 36. Minute mit 1:0 in Führung. Mit diesem Ergebnis ging es dann auch in die Halbzeitpause.

Im zweiten Spielabschnitt entwickelte sich eine offene Partie, bei der Barcelona zwar mehr Spielanteile hatte, sich jedoch kaum Torchancen erspielte. Und so kam es wie es oftmals im Fußball kommt, nach einem Atletico-Konter spielt Andres Iniesta den Ball im eigenem Strafraum mit der Hand und Griezmann erhöht mit einem verwandelten Strafstoß zum 2:0.

Kurz vor dem Abpfiff wurde es nochmals hektisch, als Gabi im Atletico Strafraum ebenfalls ein Handspiel begeht, Schiedsrichter Nicola Rizzoli jedoch nur auf Freistoß entschied. Lionel Messi setze den Freistoß aus rd. 16 Metern knapp über die Querlatte und am Ende blieb es beim 2:0-Erfolg für Atletico und dem Aus für Titelverteidiger Barcelona. Atletico Madrid zieht somit nach der Saison 2013/2014 wieder ins Halbfinale der Champions League ein.

Atletico-Coach Diego Simeone äußerte sich nach dem Spiel wie folgt zu dem Halbfinal-Einzug: „Heute haben wir mal wieder ein wahnsinnig schweres Spiel gewonnen, aber ein sehr schönes. Wir haben nie den Glauben verloren. Wir waren uns der Situation bewusst und wussten, was wir können. In der ersten Halbzeit war das Spiel mehr so, wie wir das mögen; in der zweiten Hälfte war es eher so, wie ihnen das gefällt. Sie hatten individuelle Spieler, die die Partie öffnen konnten, aber wir waren zusammen und sind stark geblieben. In den etwas mehr als vier Jahren, in denen wir jetzt zusammen sind, ist eine echte Tugend im Team entstanden. Ich freue mich für die Spieler, die in diesem Team zusammengefunden haben.“

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