Champions League-Finale: Die alte Dame will die spanische Dominanz durchbrechen

By | 29. Mai 2017

Das Champions League-Finale ist in diesem Jahr ein wahrer Fußball-Klassiker: Juventus Turin gegen Real Madrid, der italienische gegen den spanischen Meister. Während Juve auf den ersten internationalen Titel nach zwei Jahrzehnten pocht, will Real als erster Klub den Titel verteidigen.

Juventus Turin gegen Real Madrid, die „Alte Dame“ gegen die „Königlichen“, Sami Khedira gegen Toni Kroos – das Champions League-Finale am Samstagabend verspricht einiges an Spannung, internen Duellen und großen Historien. Juventus will nach sechs nationalen Meistertiteln in Folge endlich seine internationale Durststrecke beenden, Real Madrid könnte mit einem Sieg den Titel als erstes Team verteidigen und gleichzeitig zum dritten Mal innerhalb von vier Jahren gewinnen.

Die Chancen stehen 50:50

Während Reals Finalteilnahme mittlerweile zum Standard avanciert, wirkt Juves Aufstieg in den letzten Jahren umso bemerkenswerter. Das Team konnte jüngst sogar den Abgang von Superstar Paul Pogba verkraften, seitdem wirkt die Mannschaft von Trainer Massimiliano Allegri noch geschlossener. Im laufenden Wettbewerb schaltete die „alte Dame“ bereits den Titelfavoriten FC Barcelona aus und verlor noch kein einziges Spiel. Grund für den anhaltenden Erfolg von Juventus ist neben der Treffsicherheit des Toptorjägers Gonzalo Higuaín auch die disziplinierte Abwehrarbeit der Italiener.

An Duelle gegen Real Madrid hat das Team um den deutschen Mittelfeldallrounder Sami Khedira gute Erinnerungen, besonders in der jüngeren Vergangenheit. Beim letzten Aufeinandertreffen im Halbfinale vor zwei Jahren setzten sich die Italiener in zwei intensiven Partien durch. Auch diesmal stehen die Chancen ausgeglichen. Zumindest, wenn es nach Meinung der Wettanbieter geht. Bwin etwa räumt beiden Teams etwa gleiche Quoten ein. Das Wettrisiko hält sich dort ohnehin in Grenzen: Für Neukunden bietet bwin momentan nämlich eine Jokerwette von bis zu 100 Euro. Jeder Gewinn verdoppelt sich dabei automatisch. Und wer daneben liegt, der bekommt seinen Einsatz ganz einfach wieder gutgeschrieben.

Vierter spanischer Sieg in Folge?

Beim Finale im Cardiff könnte es zu einem Novum kommen: sollte Madrid die Oberhand behalten, wären die „Königlichen“ das erste Team überhaupt, das es schafft, den Titel zu verteidigen. Obendrein wäre es der vierte spanische Erfolg in Serie. Das gilt es für Juventus Turin unbedingt zu verhindern – auch, um die internationalen Machtverhältnisse wieder etwas geradezurücken. Juves legendärer Torhüter Gianluigi Buffon dürfte besonders motiviert sein. Kurz vor Ende seiner großartigen Karriere will der 39-Jährige sein wahrscheinlich letztes großes Finale unbedingt gewinnen – zumal der Champions-League-Titel ohnehin noch in seinem ansonsten üppig gefüllten Trophäenschrank fehlt.

Einer möchte dem Gipfeltreffen übrigens nicht beiwohnen: Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge ist immer noch sauer auf das unglückliche Ausscheiden der Münchener im Viertelfinale und boykottiert deshalb das Finale.

Hinterlass uns einen Kommentar